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Kopia Kościół pw. św. Marcina w Jaworze

 

1241 – Ersterwähnung.

Um 1330 – 4. Viertel 14. Jh. – Bau der gotischen Kirche.

1446 und 1573 – Bau des Westteils.

1523–1650 – die Kirche dient der evangelischen Gemeinde.

18. Jh.,  1865–1866, 1883 – Restaurierung der Kirche.

Die prächtige Silhouette der Stadtpfarrkirche in Jauer ist ein Wahrzeichen für Grosse Bedeutung der Stadt im Mittelalter, einer der wichtigsten im Region, sowie in dem letzten, von böhmischen Königen unabhängigen Fürstentum Schweidnitz und Jauer.

Gelegen auf einer Anhöhe, nördlich vom Stadtmarkt bekam eine prachtvolle Westfassade. Derzeit mit einem, dem nördlichen Turm über den Baukörper erhebt, unten vier-, oben achtseitig, mit einem Zeltdach. Der südliche Turm, nach dem Stürz 1533 wurde nur bis zur Giebelhöhe wiederaufgebaut. Die Fassaden sind mit steinernen Strebepfeilern umgefasst. Gotisches, spitzbogiges Portal in der Westfassade entstand im 14. Jh. Die Fläche über der Türöffnung, das Tympanon, wurde mit geometrischen, durchgebrochenen Mustern, dem Maßwerk ausgefühlt und von Bordüre mit Gestalten eingefasst.

Zwei weiteren, interessanten Portale sind in der zum Stadtzentrum zugewendeten Südfassade erhalten. Zur Vorhalle am Seitenschiff führt ein manieristisches Portal aus dem 1. Viertel des 17. Jh., flankiert von Flachreliefs mit Engeln und zum Chor ein gotisches Portal um 1400 entstanden, das im Tympanon eine Szene beinhaltet, wie hl. Martin auf einem Pferd mit dem Bettler seinen Mantel teilt.

Das Langhaus ist eine Halle innen von rechteckigen Pfeilern gegliedert. Kreuzrippengewölbe stützen auf Dienstbündel, ähnlich im Chor. In Presbyteriumswänden befinden sich Nischen mit Eselrückenbogen, geschmückt mit Krabben-Blattornament und Fialen, auf den Konsolen des Gewölbes sieht man figürliche Darstellungen, u. a. Verkündigung, Christus als Richter, Propheten und Evangelistensymbole. Nördlich am Chor eine Sakristei mit Empore im Obergeschoss, die sich durch Arkaden zum Chor und Nord-Seitenschiff öffnet.

Im Süd-Seitenschiff befinden sich gotische Wandmalereien aus dem 14./15. Jh.. Bemerkenswert sind auch Glasfenster (um 1871) mit Heiligendarstellungen und Szenen: Verkündigung (Nord-Seitenschiff) und Auferstandener Christus (Süd-Seitenschiff).

Hauptsächlich barocke Ausstattung stammt vom Ende des 17. und dem 1. Viertel des 18. Jh. Der Hauptaltar mit Evangelistenfiguren sowie Hll. Petrus und Paulus, enthält ein Gemälde Glorie des Hl. Martin, vom Felix Anton Scheffler.

Barocke Seitenaltäre Himmelfahrt Mariä und der Hl. Familie mit Hauptgemälden aus der Werkstatt von Michael L. Willmann, dem „schlesischen Rembrandt“, vom Ende 17. Jahrhunderts. Dem selbst wurden die beiden oberen Bilder: „Warten auf Muttergottes über Hl. Dreifaltigkeit“ und „Mystischer Kuss Muttergottes“ zugeschrieben.

Gegenüber der Kanzel steht ein Rokokoaltar mit der Szene der Totes Hl. Johannes Nepomuk aus der 1730er Jahre und in der Marienkapelle barocker Altar mit gotischer Figur der Madonna mit Kind, 15. Jh.

Die Kanzel stammt aus dem 4. Viertel 18. Jh. Korb und Treppenbrüstung wird mit Reliefs Verklärung Christi, Lehre im Tempel und Kardinaltugenden (Tapferkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und Mäßigung) geschmückt. Auf dem Baldachin befinden sich die Darstellungen der christlichen Tugenden: Glaube, Liebe und Hoffnung.

Renaissance Taufbecken wurde 1580 geschaffen, darüber Alabasterrelief mit Szene Taufe Christi. Im Chor befindet sich Renaissance-Gestühl, in der Barockzeit umgestaltet.

Außerdem bemerkenswert sind gotischen Figuren Hl. Martin, Mitte 14. Jh., und Muttergottes mit Kind, 15. Jh., sowie gotische Grabplatte mit Kreuzigungsszene, 1362 (Kapelle) und Renaissance-Epitaph von Balthasar Hartranft mit Reliefs: „ Auferstehung“ und „Baumherziger Samariter“, der Werkstatt von Caspar Berger zugeschrieben.

In der Nähe der Kirche steht eine Figur des Hl. Judas Thaddäus – Fragment der ehemaligen Mariensäule.

 

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